Wer wir sind …

Wir sind Azubis, Schüler_innen, Studierende, junge Erwerbstätige und Erwerbslose – und engagieren uns gemeinsam für eine bessere Welt. Linksjugend [’solid] ist unsere Plattform: junge Menschen können selbst Politik machen und völlig zwanglos ihre eigene Ideen verwirklichen.
Wir greifen ein – denn die Gestaltung unseres Lebens wollen wir nicht Anderen überlassen. Selbstbestimmt wollen wir leben, statt uns von Märkten, vom Staat oder gesellschaftlichen Normen herumkommandieren zu lassen.
Viele unserer heutigen Probleme hängen dabei mit der organisierten Gesellschaftsform zusammen: ja, es ist das kapitalistische System, das in sich birgt, immer mehr wachsen zu müssen – einer beutet den anderen aus oder: „wer zockt wen am besten ab“?! Diese ungezügelte Form von eiskalter Profitgier beschert Millionen Menschen Existenzängste, Armut und Elend. Und Krieg. Kriege werden oft um Rohstoffe geführt: um Öl, auch schon um Wasser! Die Erde wird respektlos behandelt, Natur zerstört – die Gier der Reichsten schreckt nicht davor zurück, unsere Lebensgrundlagen zu vernichten. Wir wollen das nicht einfach so hinnehmen. Wir denken: alles kann man ändern!
Was wir wollen…
Wir wollen ein schönes Leben für Alle organisieren. Doch ein Gesellschaftsmodell, dessen Antrieb es ist, aus Geld mehr Geld zu machen, steht dem „Her mit dem schönen Leben“ im Weg. Heute entscheiden nicht die Menschen, sondern der Markt, wer was wie produziert. Doch seine Logik ist absurd, weil einer den anderen kaputtmachen will durch immer noch billigere Preise. Menschen und Natur sind Kostenfaktoren, die dabei beliebig ausgebeutet werden – alleine der maximale Profit zählt, der Mensch an sich nicht mehr.
Die Profiterwartungen entscheiden, ob Getreide zu Nahrung oder Sprit verarbeitet wird – nicht, ob Menschen verhungern. Ständig wird die Technik „verbessert“ und zunehmend ersetzen Maschinen die Menschen. Arbeitsplätze fallen weg bzw. die Menschen werden nicht mehr gebraucht, sie sind überflüssig. Selbst in den so genannten hochindustrialisierten Ländern werden die Lebensumstände der Mehrheit immer unsicherer. Die Mittelschicht bricht weg, die Armut wächst, die Angst auch – man fühlt sich fremdbestimmt. Miete, Strom, Heizung gewährleisten – das bedeutet heute oft schon Überlebenskampf – und macht krank. Die Zahlen belegen es deutlich: die Anzahl der psychisch Erkrankten nimmt rasant zu.
Für uns ist klar: wir müssen die Gesellschaft anders organisieren – also die Art und Weise, wie entschieden wird und wer es tut. Wir kämpfen für die Demokratisierung sämtlicher Lebensbereiche, damit die Menschen über alles, was ihr Leben betrifft, selbst entscheiden können. Dafür müssen wir uns die Betriebe, unsere Städte und Straßen zurückholen. Denn auch die Befürworter des Althergebrachten sind gut organisiert, das muss uns klar sein. Nur wenn wir uns zusammentun, werden wir was in Bewegung bringen. Der Kampf für eine andere Gesellschaft ist schon dran – und lohnt sich. Wir sind dabei! Und Du? Komm zu uns – mach mit!

 

 

 

 

 

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