Ich habe nichts gegen Ausländer, aber….

Vorfälle an Gebetsraum einer muslimischen Glaubensgemeinschaft in Stralsund – Zeugen gesucht

Stralsund (ots) – Am heutigen Morgen wurde vor der Eingangstür des Gebetsraumes einer muslimischen Glaubensgemeinschaft in Stralsund eine abgestellte 1 L-Plastikflasche festgestellt. Diese enthielt eine rote Flüssigkeit und trug die Aufschrift „Vorsicht Schweineblut“. Die eingesetzten Beamten stellten die Flasche zur Spurensicherung sicher. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich beim Inhalt jedoch nicht um Blut, sondern um Saft.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass es bereits am 11.07.17 einen ähnlich gelagerten Vorfall vor diesem Gebetsraum gab. Im Eingangsbereich des Gebäudes stand ein schwarz lackiertes Holzkreuz mit islamfeindlicher Aufschrift. Auf der Treppe lagen ein Schweineohr und eine Schweinenase. Die Gegenstände waren in der Nacht durch unbekannte Tatverdächtige dort platziert worden.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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22.07.17 Kunterfarbiges Familienfest جشن خانوادگی احتفال للعائلات

Am 22. Juli laden wir Groß und Klein zu einem kunterfarbigen Familienfest auf den Exerzierplatz ein. Es wird jede Menge kostenfreie Angebote zum Mitmachen geben. Auch für das leibliche Wohl unserer Gäste wird gesorgt sein- Getränke & Speisen verkaufen wir zum Selbstkostenpreis.

Vor allem die Kinder werden Spaß haben. Sie können z.B. auf einem lebendigen „Zebra“ reiten, sich schminken lassen, sich an Trommeln ausprobieren, Armbänder, Schlüsselanhänger & Buttons herstellen, Löschübungen an einem Feuerwehrauto trainieren, sich sportlich betätigen, kleine Preise gewinnen und, und, und…

Es ist auch ein Kinderflohmarkt geplant. Anmeldungen sind unter folgender Nummer 0160-99189780 ab 18 Uhr oder ganztägig per SMS bzw. WhatsApp möglich. Oder natürlich auch hier über FB.

Für die Erwachsenen haben wir ein Gewinnspiel vorbereitet.
Mit etwas Glück können 4 x 2 Freikarten für das Parchimer Kino Moviestar gewonnen werden.

Außerdem wird eine afrikanische Band den Platz mit fröhlicher Musik beschallen 😉

Wir freuen uns auf EUCH!

Event

26.07.2017 Themenabend: Gegen Massentierhaltung!

„Der kapitalistischen Verwurstungslogik den Kampf ansagen!“

2008 wurden erstmals Pläne zum Bau europweit größten Sauen- und Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) publik. Bereits zu Beginn formierte sich Protest gegen die Pläne von Straathof und es reichten in etwa 700 Bürger schriftliche Einwände gegen die Anlage ein und gründeten die Bürgerinitiative „Leben am Tollensetal“, die bis heute den dortigen Betrieb kritisch betrachtet, da er die Lebensqualität, den Tourismus aber auch kleine regionale Schweineställe bedroht.

Dieses Beispiel ist nur eines von vielen. Längst ist der Handel mit den Tieren und dem aus ihnen produzierten Fleisch zu einem billigen Massenprodukt geworden. Dabei steht einmal mehr nicht das Wohl der Tiere oder der Menschen, die diese schließlich verspeisen sollen, im Vordergrund, sondern lediglich die Gewinnmaximierung der Hersteller*innen.

Wir wollen mit euch über das Thema Massentierhaltung ins Gespräch kommen. Dazu laden wir euch herzlich ein, mit uns gemeinsam den Film „Pig Business“ zu gucken. Anschließend wollen wir mit euch über Sinn und Unsinn von Massentierhaltung und Fleischkonsum überhaupt zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos!

Event

21. Hanfparade – Breiter kommen wir weiter!

Seid dabei zur Hanfparade am 12. August in Berlin! Die Großdemo für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel!
Dieses Jahr mit dem Motto: „Breiter kommen wir weiter!“. Was auf den ersten Blick oberflächlich aussieht, kann zu weiteren Gedanken anregen. Nicht nur die internationalen Verschiebungen in den Strömungen der Drogenpolitik geben uns zu denken, sondern auch die Gesetzesänderung hinsichtlich Cannabis als Medizin in Deutschland.

In den letzten Jahren konnten wir wieder ein stetig steigendes Interesse an der Pflanze Hanf mit all ihren Facetten wahrnehmen. Das macht sich unter anderem bei den Besucherzahlen der Hanfparade, aber auch durch eine breitere und aufgeschlossenere Berichterstattung bemerkbar. Diesen Aufwärtstrend wollen wir fortsetzen, was wir durch effektivere Werbe- und Mobilisierumgsmaßnahmen, wie Radiowerbung und gezielt platzierte und mobile Plakatwerbung erreichen.

Das Motto

Die Hanfparade soll deutlich größer und bekannter werden. In diesem Sinne steht das mehrdeutige Motte „Breiter kommen wir weiter!“. Kenner der Materie schmunzeln und Neulinge werden erstaunt darüber sein, wie breit gefächert die Verwendungsmöglichkeiten der Pflanze Hanf eigentlich sind. Außerdem ist „Breiter kommen wir weiter!“ ein prima Konter auf die aktuell laufende, cannabiskritische Aufklärungskampagne „Zu Breit?“.

Was wir wollen

Die Pflanze Hanf in der vollen Breite ihrer Nützlichkeit wieder bekannt und interessant machen, außerdem sollen Vorurteile und Stigmatisierungen abgebaut werden.

Hanf als Nutzpflanze fördern

Hanf leidet nach wie vor unter dem Stigma der Wahrnehmung als „Drogenpflanze“. Trotz einer breiten Palette an zukunftsträchtigen Verwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Kleidung, Baustoff oder Lebensmittel, wird Hanf meistens noch mit den rückständigen Fehlinformationen vermeintlicher Aufklärungskampagnen assoziiert. Dem hält die Hanfparade 2017 ein großes Nutzhanfareal und eine Hanfmeile mit Infoständen entgegen, auf welchen die volle Produktpalette dieser vielfältigen Pflanze präsentiert werden kann.

Zugang zu Cannabismedizin erleichtern

Auch wenn in Deutschland ab 2017 die Krankenkassen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen sollen, bleibt es ein zeit- und kraftraubender Akt für Bedürftige an Cannabismesizin zu gelangen. Wir fordern einen massiven Bürokratieabbau und das Recht, sich seinen Medizinalhanf selbst anzubauen.

Cannabis als Genussmittel legalisieren

Vom Cannabiskonsum gehen bekanntlich weniger Risiken für das Individuum und die Gesellschaft aus, als vom Konsum der legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Ungeachtet dessen hält die derzeit herrschende Politik am Hanfverbot durch das Betäubungsmittelgesetz fest. Angeblich zum Schutz der Gesundheit. Dieser Schutz wird jedoch durch das Fehlen von Kontrollen ausgesetzt und Konsumenten werden durch Streckmitteln oder anderen Verunreinigungen geschädigt. Ein Ziel der Hanfparade 2017 ist es deshalb, möglichst vielen AktivistInnen die Chance zu geben, ihre Alternativen zur Verbotspolitik vorzustellen.

Weitere Infos, Route der Demo, Bands und Rednerinfos, Programmplan:https://www.hanfparade.de/

Veganes Sommerfest 2017

Events & Angebote ist nicht Veranstalter dieses Events, hier geht es zum Veranstalter/Originalevent: www.veganes-sommerfest-berlin.de

Vom 25. bis zum 27. August findet am Alexanderplatz das ‚Vegane Sommerfest‘ statt.

Über 90 Informations-und Verkaufsstellen werden an 3 Tagen aufgestellt, um den Besuchern vegane und vegetarische Produkte nahe zu bringen. Zudem wird ein buntes und abwechslungsreiches Musikprogramm geboten.

Initiativen sowie Natur- und Tierschutzorganisationen informieren über tierschutzrelevante Themen, gesunde Nährung und vegetarischen Lifestyle.

Mehr Informationen zum Sommerfest findet ihr unter www.veganes-sommerfest-berlin.de

Für mehr Konzerte und Events folgt unserer Seite Events und Angebote Berlin

Feste Drucken 2017

Membranen sind dünne Schichten, die ein Außen von einem Innen trennen. Sie können schwingen, schillern, schallen, schrumpfen, schichten, scheuern, schleimen, schimmeln, schlauchen, schmuggeln, schmieren, schweifen, schärfen, schönen, schützen, schäumen, schniegeln … Das Feste Drucken Festival interessiert sich für diese Schnittstellen und ihre (ver-)packenden Möglichkeiten. Schickt uns Eure Vorschläge für Grafik-, Text- und Ton-Workshops. Wir sind sehr gespannt.

Der Jugendkunst e.V. veranstaltet vom 16.–24.9.2017 das vierte Druckfestival in der Spielkartenfabrik in Stralsund. Das Programm wird durch eine offene Ausschreibung durch die Teilnehmer selbst gestaltet. Dem freien Arbeiten und interdisziplinären Austausch wird viel Raum gewährt. Öffentliche Abendveranstaltungen (Film, Vortrag, Konzert, Performance) dienen der allgemeinen Inspiration und Erheiterung.

Event

 

Vortrag: Seenotrettung am Rande der Menschenrechte

Mein Bruder Friedrich und ich waren für mehrere Wochen auf dem SAR-Schiff „Seefuchs“ im Mittelmeer unterwegs.
„Seefuchs“ ist ein Schiff der Sea-Eye NGO.
Als Seemänner und als Christen konnten wir nicht länger wegsehen wo Menschen in Seenot ertrinken und haben uns freiwillig und ohne Bezahlung auf Rettungsmission begeben.
Wir haben krasse Szenen erlebt, waren mitten drin im Geschehen.
Das wichtigste: wir konnten viele Menschen vor dem ertrinken bewahren.

Wer mehr dazu aus erster Hand erfahren möchte, sollte unbedingt zu unserem Vortrag kommen.
Bis dann.

Event

»Großangelegte Bürgerkriegsübung«

Hamburg: Während die G20 im dekadenten Luxus imperiale Kriegsstrategien beraten, eskalieren draußen Straßenschlachten mit der Polizei.

Brennende Barrikaden und Autos, fliegende Steine und Böller, herausgerissene Straßenschilder, zertrümmerte Scheiben: Polizei und Mainstreampresse berichten vom Ausnahmezustand in Hamburg. Ein marodierender Mob verwandele das Schanzenviertel und die umliegenden Straßen in einen Kriegsschauplatz, heißt es. Wie konnte die Gewalt derart ausufern?

Staat »eskalierte bewusst«

Zunächst einmal: Seit Monaten rüstet der Staat teuer auf, damit die mächtigsten Regierungschefs ungestört dekadent dinieren und imperialistische Strategien austüfteln können, die einem gewiss nicht dienen: Der Masse der Bevölkerungen. Auf der einen Seite errichtete die Staatsgewalt Gefangensammelstellen (GESA), vertrieb Obdachlose, verbarrikadierte ein ganzes Stadtgebiet, zog 25.000 Polizisten auf. Als die ersten Demonstranten eintrafen, stürmte die Polizei ein gerichtlich erlaubtes Camp und knüppelte wahllos drauflos. Die andere Seite rüstete er mit Prunk und Protz auf, der wenigen vorbehalten bleibt: Den Herrschenden.

Wenn ein solches Aufgebot Regierende vor der Bevölkerung schützen muss, dann haben erstere ein Problem. Die Solidarität der Hamburger mit den Protestierenden macht dies nur deutlicher: Nach einem ausgesprochenen Campverbot boten Hunderte Privatpersonen, Vereine und sogar die Alevitische Gemeinde den Auswärtigen Schlafplätze an. Der FC St. Pauli stellte sein Stadion zum Übernachten zur Verfügung. Kurzum: In einem sind sich viele Hamburger und die Protestler einig: In der Hansestadt sind die Staatsbonzen unerwünscht. Zu Recht.

Doch wer zertrümmerte und brandschatzte da eigentlich in Hamburg – und warum kam es soweit? Gabriele Heinecke vom anwaltlichen Notdienst wirft der Polizei vor, bewusst eskaliert zu haben. Dafür habe diese mit »Fake News« gearbeitet. »Sie sprach von angeblich 6.000, 8.000 und gar 10.000 Gewaltbereiten, bevor überhaupt irgendwas passiert ist«, sagte Heinecke. Damit habe sie es gerechtfertigt, eine friedliche Demonstration mit Knüppeln und Pfefferspray anzugreifen. Schon bis zum Freitag habe die Polizei viele Menschen teils schwer verletzt. Einem Mann mit einem offenen Bruch habe sie ärztliche Hilfe verweigert und in die GESA transportiert. Etlichen Gefangenen habe die Polizei juristischen Beistand verweigert. Selbst um erkennbare Anwälte und Reporter habe sie sich »einen Dreck geschert«.

Heinecke am Freitag: »Der anwaltliche Notdienst will heute erneut sagen: Was wir hier sehen, ist eine Bürgerkriegsübung, eine großangelegte Bürgerkriegsübung, eine Aufstandsbekämpfung ohne Aufstand.«

Polizeigewalt löst Panik aus

Auch der Friedensaktivist Andreas G. sprach von »heftiger Gewalt«, mit der Polizeibeamte bereits vor Beginn der ersten Demonstration gegen Menschen vorgegangen seien, die mutmaßlich auf dem Weg zur Kundgebung waren. Die Polizei habe mit Wasserwerfern auf Menschenmengen gezielt, sei in diese hineingestürmt, habe mit Knüppeln um sich geschlagen und die Demonstranten bereits nach 200 Metern Weg eingekesselt. Eindeutig habe sie damit das Ziel verfolgt, »dass es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt«, so G. »Die Menschen wussten nicht, wohin sie fliehen sollten, etliche wurden schwer verletzt«, berichtete er. Viele seien in schiere Panik geraten.

Auf Twitter waren unterdessen Fotos von Bundeswehrpanzern in Hamburg aufgetaucht. Dass ihr das Militär in der Hansestadt Amtshilfe leistet, räumt die Polizei selbst ein. Auch die Fotos von den Panzern seien echt, erklärten Bundeswehr und Polizei. Doch die Ausrede verblüfft: Mitten in einer Stadt im Ausnahmezustand habe man die mal eben »umgeparkt«.

Alles »linke Chaoten«?

Fakt ist: Es war ein winziger Teil der Demonstranten, der zu Wurfgeschossen und Feuer griff und zusätzliche schwerbewaffnete Spezialeinheiten auf den Plan rief. Doch angesichts der Eskalation durch die Staatsgewalt mit Dutzenden Verletzten im Vorfeld und die massenhaft aufkeimende Hilfslosigkeit gegenüber einer übermächtigen Staatsgewalt ist es zunächst menschlich nachvollziehbar, wenn einigen der Kragen platzt.

Klar ist aber auch: Abfackeln von herumstehenden Kleinwagen und Einschlagen von Fenstern sind alles andere als effektive Mittel gegen kapitalistische Ausbeutung. Denn geschädigt werden Anwohner – Arbeiter, Angestellte, Erwerbslose, Familien mit Kindern, … – die all das nicht zu verantworten haben. Mehr noch: Diese Art Gewalt kommt der Bundesregierung keineswegs ungelegen. Denn damit wird sie einen weiteren Ausbau des Repressions- und Überwachungsapparats gegen die gesamte Bevölkerung rechtfertigen – sehr wahrscheinlich noch unter Jubelrufen aus selbiger.

Ein weiterer Nebeneffekt: Die Politik kann wieder einmal das Übel »den Linken« in die Schuhe schieben. Das tut sie so gerne, weil sie selbst weit rechts steht. Und es klappt so gut, weil die Begriffe »links« und »rechts« längst medial verwirrt, zum Teil ins Gegenteil verkehrt worden sind. Dass »links« bedeutet, auf der Seite der Unterdrückten, gegen Kapitalbesitzer und deren Apparat, den Staat, zu stehen, wissen heute viele nicht mehr. Folglich steht jedoch jeder, der letztere verteidigt, rechts. Angriffe gegen die Bevölkerung sind rein logisch niemals links, auch wenn der eine oder andere meint, der Zweck heilige die Mittel.

Waren »agents provocateurs« im Spiel?

Wie man heute sicher weiß, setzt der Staat regelmäßig seine eigenen Leute ein, um Gewalt zu schüren. Sogenannte »agents provocateurs« sind verdeckte Polizeibeamte oder V-Leute, die sich unter die Demonstranten schleusen, Steine und Flaschen werfen und so bewusst Gewalt eskalieren lassen. Beim G8-Gipfel in Heiligendamm vor zehn Jahren schleuste die Polizei solche Zivilbeamten ein, wie sie später selbst einräumte. Immer wieder flogen Staatsprovokateure in den letzten Jahren auf. Auch bei den Protesten gegen Stuttgart 21 sollen sie aktiv gewesen sein. Ganze Operationen sind mittlerweile bekannt, die darauf abzielten, Protestgruppen staatlich zu unterwandern und aus ihnen heraus Gewalt zu provozieren.

Undurchsichtig ist die Sache mit dem »Schwarzen Block« allemal. Viele Insider der Szene sind überzeugt, dass Gewalt häufig von völlig unbekannten Personen ausgehe. Möglicherweise gebe es eine Art zweiten »Schwarzen Block«, ähnlich wie ein staatliches Sondereinsatzkommando, deren Protagonisten plötzlich auftauchten und die niemand in der Szene kenne. Solche Vermutungen wurden beispielsweise bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt am Main laut. Auch Andreas G. berichtete, dass diejenigen, die eindeutig dem »Schwarzen Block« zuzuordnen waren, sich selbst zurückgezogen und flüchtenden Demonstranten beim Überwinden von Hindernissen geholfen hätten.

Wie auch immer, klar ist: Gerade in Situationen, in denen Protestierende hilflos einer übermächtigen bewaffneten Truppe gegenüberstehen und die Wut hochkocht, reicht oft der berühmte kleine Funke. Niemand lässt sich gerne unentwegt demütigen. Das ist menschlich für Menschen, die keine Roboter sind. Wer damals bei den Protesten gegen die G8 in Heiligendamm erlebt hat, wie Knüppeltrupps auf zierliche Frauen einprügelten, die dann blutend zusammenbrachen, wie unbeteiligte Kinder unter Tränengaswolken fast erstickten, aber nicht aus dem Kessel kamen, weiß, dass es Situationen geben kann, in denen auch friedliche Mitbürger verzweifelt nach dem nächstbesten Stein greifen – ob das nun sinnvoll ist, oder nicht.

Arme Polizei?

Letztlich muss man sich klarmachen, wen das Aufgebot der Polizei schützt. Es sind jene, die ausnahmslos Politik für die Kapitalbesitzenden betreiben. Es sind jene, die Kriege planen, Investoren ganze Länder ausplündern lassen, Rüstungsexporte bewilligen und sich von der Wirtschafts- und Finanzelite die Gesetze schreiben lassen. Es sind jene, die Drohneneinsätze und zivilen Massenmord befeuern, die kein Problem damit haben, dass ein Siebtel der Weltbevölkerung hungert und täglich 15.000 Kinder deshalb sterben. Es sind jene, denen frierende Obdachlose, verarmte Rentner und Niedriglöhner im reichen Westen völlig schnuppe sind. Es sind die, die uns überwachen, bespitzeln und täglich einen riesigen Repressionsapparat auf uns hetzen. Kurz gesagt: Es sind die Feinde der Nichtbesitzenden, der übergroßen Mehrheit.

Die Polizei hat dabei ihre Aufgabe: Sie muss genau diese Machtverhältnisse aufrechterhalten. Dass sie dabei auch mal Handtaschendiebe und Mörder aufspürt, ist nichts weiter als ein Nebeneffekt, zumal sie etliche Mörder gar nicht aufspüren darf. Wer zur Polizei geht, dient dem Repressionsapparat, der die Masse gängelt, niederhält, erpresst, zwingt. Niemand aber wird gezwungen, zur Polizei zu gehen. Jeder Beamte tut es freiwillig für ein paar Silberlinge. Eine Polizei, die mit Waffengewalt die Macht der Herrschenden schützt und gegen die eigene Bevölkerung vorgeht, ist keine »Polizei des Volkes«. Sie ist die Exekutive im Unterdrückungsapparat der Eliten, nicht mehr, nicht weniger.

Die Beamten, die in Hamburg bis an die Zähne bewaffnet der Bevölkerung gegenüberstehen, hätten remonstrieren können. Sie hätten geschlossen »nein« sagen können. Sie hätten nicht »ihren Kopf hinhalten« müssen für ein Gipfeltreffen superreicher Ausbeuter. Aber sie standen dort, bewaffnet bis an die Zähne. Sie knüppelten auf unbewaffnete Menschen ein. Sie jagten wahllos Demonstranten. Eine Frage muss man sich stellen dürfen: Was wäre passiert, wenn sich die Polizei dem verweigert hätte? Eins ist gewiss: Die zynisch-dekadente Horrorshow der Bonzen in Hamburg wäre ausgefallen. Und die im Schanzenviertel vermutlich auch.

Von Susan Bonath

Postwachstums-Politiken in Zeiten von Rechtspopulismus

Zunehmender Rechtspopulismus bedroht hierzulande und in unseren Nachbarländern demokratische Errungenschaften und das europäische Projekt. Auf der anderen Seite des Atlantiks setzt Donald Trump populistisch seine abstrusen Wahlversprechen in die Tat um. Einfache Lösungen auf die komplexen Probleme unserer Zeit scheinen großen Anklang zu finden.

Doch gerade in Zeiten wie diesen werden neue, progressive und emanzipatorische Ideen für unsere Gesellschaft gebraucht. Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts und aktuelle Analysen zeigen: Mehr Wirtschaftswachstum kann nicht mehr die Antwort auf die Krisen unserer Zeit liefern. Im Gegenteil, es schafft problematische Abhängigkeiten und Machtverhältnisse sowie sozial und ökologisch unhaltbare Zustände.

Im Rahmen von Keynotes, fünf Workshops und einer Podiums- und Fishbowl-Diskussion (die auch unabhängig vom Nachmittagsprogramm besucht werden kann) thematisiert die Konferenz u.a. folgende Fragen:

– Inwiefern kann die Krise des wachstumsfixierten Wirtschaftsmodells als eine der Ursachen für den Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa und den USA betrachtet werden?

– Was bedeutet der zunehmende Rechtspopulismus für die Chancen einer ambitionierteren Klima- und Ressourcenpolitik?

– Welche Alternativen kann eine Postwachstumspolitik und -wirtschaft dem Rechtspopulismus entgegensetzen?

– Wie begegnen wir der Vereinnahmung wachstumskritischer Positionen durch Rechtspopulist/innen?

+++ Bitte online anmelden +++

Das Projekt »Fokus Wachstumswende« arbeitet im Rahmen des Netzwerks »Zivile Enquete Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Medien an konkreten Politikvorschlägen auf dem Weg in eine Postwachstumsgesellschaft sowie an Strategien für deren Verbreitung in Öffentlichkeit und Politik. Ein daraus entstandenes Diskussionspapier soll auf der Konferenz vorgestellt und weiteren Perspektiven auf dieses Thema Raum gegeben werden.

Wir bitten um eine Anmeldung über: http://calendar.boell.de/de/event/postwachstums-politiken-zeiten-von-rechtspopulismus

Große ZECKO-Leser*innenreise nach Hamburg zum G20-Gipfel

Liebe ZECKO-Leser*innen,

unsere große gemeinsame Leser*innenreise führt uns dieses Jahr im Juli nach Hamburg zum G20-Gipfel!

Freut euch darauf mit 10.000 anderen den G20-Gipfel gemeinsam zu meutern, zu entern und zu kapern. Werfen wir G20 über Bord!

Die ersten Programmpunkte stehen bereits fest:<

★ Dienstag 4. Juli: Reclaim The Streets: „Hedonistisches Massencornern. (Infos: https://allesallen.info/mitmachen)
★ Mittwoch 5. Juli: Gipfel für globale Solidarität (Infos:https://g20hamburg.org/de/content/gipfel-fuer-globale-solidaritaet)
★ Mittwoch 5. Juli Abends: Hedonistische Nachttanzdemo LIEBER TANZ ICH ALS G20! 18 Uhr Landunsbrücken https://www.allesallen.info/
★ Donnerstag 6. Juli: Gipfel für globale Solidarität
★ Donnerstag 6. Juli: 1000 GESTALTEN entern die Stadthttps://1000gestalten.de/die-aktion/
★ Donnerstag 6. Juli 16 Uhr: Aktionsplenum für den Aktionstag am Freitag
★ Donnerstag 6. Juli 16 Uhr, Auftaktkundgebung Fischmarkt, 19 Uhr: Antikapitalistische Demonstration „G20 – Welcome to hell“ (Infos:https://g20hamburg.org/de/content/internationale-antikapitalistische-demo-gegen-g-20)
★ Freitag 7. Juli Früh: Blockade des Hamburger Hafens: Don’t fight the players, fight the game: Die Logistik des Kapitals lahmlegen! (siehe auch:https://umsganze.org/die-logistik-des-kapitals-lahmlegen/). Treffpunkte 7 Uhr in Wilhelmsburg am „Stübenplatz“ und am Hafenmuseum beim S-Bahnhof „Veddel“.
★ Freitag 7. Juli Früh: #BlockG20 -colour the red zone! (Infos: https://www.g20hamburg.org/node/198
★ Freitag 7. Juli Bildungsstreik gegen G20 ab 10:30 Deichtorplatz,http://jugendgegeng20.de/bildungsstreik/ablauf/
★ Freitag 7. Juli ab 12 Uhr: Cop Free Zone at Millerntorstadion mit Antifa Cooking, Music, Chill Out, Mobile Charging Station
★ Freitag 7. Juli Nachmittags: Ungehorsame und widerständige Massenaktionen gegen den G20-Gipfel
★ Freitag 7. Juli Abends: critcalmass
★ Freitag 7. Juli Revolutionäre Demo „G20 entern – Kapitalismus versenken!“, 20 Uhr Reeperbahn
★ Samstag 8. Juli, 11 Uhr: Internationale Großdemonstration „G20 – not welcome“, Deichtorplatz (Nähe Hauptbahnhof) bis zum Heiligengeistfeldhttp://g20-demo.de/de/start/
★ Samstag 8. Juli ab 12 Uhr: Cop Free Zone at Millerntorstadion mit Antifa Cooking, Music, Chill Out, Mobile Charging Station

Anreise:

🚎 Es werden aus allen größeren Städten aus Deutschland und aus Europa Busse geben. Tickets für Busse aus über 30 Städten: http://busse.g20-demo.de/
🚂 Sonderzug zum G20 Gipfel aus Basel mit vielen Zwischenstationen, alle Infos: http://www.sonderzug-nog20.org/ueber-mich/

Unterkunft:

Protestcamp während der ganzen Woche.
💤 Ihr habt Freund*innen und Genoss*innen in Hamburg? Fragt am besten gleich nach ob ihr da einige Tage unterkommen könnt. Ansonsten wird es eine Schlafplatzbörse http://www.attac.de/kampagnen/g20-in-hamburg/bettenboerse/ und eine Möglichkeit zum Zelten geben. Es wird zwei Camps geben, eins im Volkspark und eins im Stadtpark: https://www.g20hamburg.org/de/camp-news

🚓 Ermittlungsausschuss G20, Legal Team G20: https://g20ea.blackblogs.org/ ab jetzt geschaltet +49 40 4327877.

FC⚡MC – Internationales Medienzentrum im Millerntorstation:https://fcmc.tv/

Karten: https://chance-operations.tumblr.com/

08.07.17 Jugendblock auf der internationalen Großdemonstration

✪✪ Gemeinsam gegen G20 auf die Strasse ✪✪✪

▶▶▶ Ablauf ◀◀◀
10 Uhr – Sammeln am Gewerkschaftshaus
10:30 Uhr – Gemeinsame Anreise zur internationalen Großdemonstration
11 Uhr – Start der Kundgebung am Deichtorplatz

▶▶▶ Our future is unwritten – let’s fight together! ◀◀◀
…Im Juli 2017 trifft sich unter Beteiligung von Trump, Putin und Erdogan die 1. Liga der Unsympath*innen in Hamburg. Sie tun dies vor allem als Krisenverwalter*innen eines immer autoritärer werdenden Kapitalismus, welcher weltweit unsere Lebensbedingungen bedroht. Beim G20-Gipfel geht es daher bei weitem nicht um unsere Interessen. Diesen Entwicklungen stellen wir uns entgegen. Wir werden im Rahmen der Proteste eine solidarische Perspektive einer lebenswerten Zukunft sichtbar machen.

Deshalb rufen wir auf: Fahrt mit uns nach Hamburg und beteiligt euch an den internationalen Protesten! Beteiligt euch an unserem Block auf der internationalen Großdemonstration.

Weitere Informationen und der vollständige Aufruf: jugendgegeng20.de
Infotelefonnummer folgt

————————————————-
Wer ist Jugend gegen G20?

Wir sind ein Zusammenschluss aus über 40 sozialen, Internationalistischen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Jugendgruppen, Organisationen, Verbänden und Einzelpersonen, die im Juli 2017 gegen den G20-Gipfel in Hamburg auf die Straße gehen werden. Wir werden den Protest gegen den G20-Gipfel nutzen, um unsere unterschiedlichen Kämpfe zusammenzuführen und ein deutliches Signal für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung zu setzen. In uns wächst die Erkenntnis, dass ein gutes Leben für alle im Kapitalismus nicht möglich ist, daher soll unser Zusammenkommen über den Widerstand gegen den Gipfel der G20 hinausgehen.

Event

12.07.17 Wie sicher ist Afghanistan?

Wie sicher ist Afghanistan?
Der „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan unter Beteiligung auch deutscher Soldaten dauert bereits mehr als 15 Jahre an. Die Zahl der Opfer und Vertriebenen steigt jedoch von Jahr zu Jahr. Regelmäßig werden die Menschen in dem Land von verheeren-den Terroranschlägen heimgesucht. Doch wenn nicht gerade das deutsche Konsulat betroffen ist, erfährt man über die vielfältigen tödlichen Gefahren, denen Afghanen im Alltag schutzlos ausge-
liefert sind, in der deutschen Öffentlichkeit kaum etwas. Was bedeutet es also, wenn die Rede von „sicheren Gebieten“ in Afghanistan ist? Die Veranstalter laden Sie herzlich zu einem Informationsabend mit der Referentin Friederike Stahlmann in die Begegnungsstätte „Café Komm“ ein. Wir möchten darüber sprechen, wie es um Afghanistan, die Menschen, die dort
leben, nicht zuletzt die Situation von Rückkehrern bestellt ist.
Die Forscherin vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (Halle/Saale) ist eine profunde Kennerin des Landes, in dem sie für einige Zeit gelebt und geforscht hat. Sie arbeitet heute u.a. als Gutachterin für britische Gerichte zu Afghanistanfragen.
Mit dabei sind ebenfalls Menschen aus Afghanistan, die über ihre Erfahrungen in ihrem Land und die Gründe ihrer Flucht sprechen werden. Für Ihre Fragen stehen Sie Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung.

Event

03.07.17 LAST CALL – Rostock fährt nach Hamburg!

Leinen los! Hamburg ahoi!

Wir wollen mit euch zusammen nach Hamburg fahren! Seit Monaten trifft sich das Netzwerk #NoG20 und war mittlerweile mit Mobiveranstaltungen unter anderem in Parchim, Schwerin und Stralsund zu Gast. In Rostock gab es auch die eine oder andere Veranstaltung, vor allem im Peter-Weiss-Hausaber auch im JAZ e.V., im Ökohaus e.V. – Bildungsprojekt und in derFrieda23 – ein Projekt der KARO AG. Nun aber zieht es uns vor dem großen Aufbruch noch einmal in die heimatliche Stammkneipe!

Wer noch anheuern will, kommt am Montag vorbei. Auf dieser Fahrt gibt es nichts zu verlieren und alles zu gewinnen! Die notwendigen Informationen kannst du dir ab 19oo Uhr im Median einholen. Hier haben wir schonmal unseren Seeweg niedergeschrieben:
https://ilrostock.wordpress.com/2017/06/29/komm-mit-mir-ins-gefahrengebiet/

Alle an Bord! Lichtet die Anker! Alle Decks gefechtsbereit!

Pfefferspray gegen friedliche Camper

Die Hamburger Polizei hat mit mehreren Hundertschaften das Antikapitalistische Camp im Elbpark Entenwerder angegriffen. Grund für den Einsatz war nach Angaben der Einsatzleitung die »Ordnungswidrigkeit«, dass auf dem Campgelände Schlafzelte aufgebaut worden seien.

Obwohl von den Demonstranten während des gesamten Polizeieinsatzes keine Gewalt ausging, setzte die Polizei Pfefferspray ein. Mehrere Menschen wurden verletzt und mussten von Sanitätern behandelt werden. Eine Person wurde so sehr zusammengeschlagen, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Offenbar kam es auch zu Festnahmen.

Die Demonstrationsleitung bezeichnete den Polizeieinsatz als »vollkommen rechtswidrig« und als Verletzung der grundgesetzlich garantierten Versammlungsfreiheit. Politisch verantwortlich seien Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Andy Grote, beide SPD.

…noch 5 Tage… bis Block G20
Gestern Abend berichteten wir euch von Hausdurchsuchungen in Rostock. Eine Person wird weiterhin in der Polizeiwache Ulmenstraße in Rostock festgehalten und soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Nicht nur im Vorfeld von (Gipfel-) Protesten, auch danach und währenddessen sind unsere Aktionen gegen Ausbeutung, Kapitalismus und Macht immer wieder Angriffspunkt für Diffamierung und Repression. Schaut euch an, wies M-V mit diesem Agent Provocateur in Heiligendamm gemacht hat und seid auf solche Störer*innen während unserer Blockaden gefasst. Setzt euch mit diesen Themen auseinander, bereitet euch vor, steht für unsere Utopien und bei den Aktionen für den Aktionskonsens ein. Lasst euch nicht beirren, wendet euch in Repressionsfällen wie jetzt vor oder nach dem Gipfel an eure lokalen Rote Hilfe Strukturen und den Ermittlungsausschuss Hamburg!

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Miethaie zu Fischstäbchen

Wir wollen Schluss machen mit Mietexplosion und Verdrängung deshalb unsere Aktionen für bezahlbares Wohnen in Stralsund und Greifswald.
Wir verarbeiten symbolisch Miethaie zu Fischstäbchen und verschenken diese:

In Greifswald am 6. Juli 14:00 – 17:30 Uhr „Am Mühlentor“

In Stralsund am 7. Juli von 12:00 – 16:00 Uhr „Neuer Markt“ 

Wohnungsnot ist schon lange nicht nur ein Problem der Ballungszentren. Auch in Kleinstädten und im ländlichen Raum besteht ein Mangel an günstigen Wohnungen. In vielen Städten explodieren die Mieten. Wer kein überdurchschnittliches Einkommen hat, zieht vielerorts den Kürzeren. Die Spekulation mit Wohnraum soll unterbunden werden. Seit Jahren steigt der Bedarf an Sozialwohnungen, während im gleichen Moment die Anzahl der zur Verfügung stehenden Sozialwohnungen ebenso abnimmt. Neue Wohnungen im sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau sollen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Geringverdienende und Familien sichern.