FROHES NEUES JAHR !!! Rechtsextreme Vorfälle in der AfD 2016

10. März

Der saarländische AfD-Landesvorstand unterhält nach einem Bericht des Magazins „Stern“ intensive Kontakte zu Rechtsextremisten. Die Führungsriege der Saar-AfD traf sich demnach mehrmals mit Mitgliedern einer NPD-nahen Gruppierung, der Landesvorsitzende Josef Dörr war persönlich bei einer Versammlung der rechtsextremen Gruppe aufgetreten. Sogar ein gemeinsamer Antritt bei den Landtagswahlen sei im Gespräch gewesen. Die Bundes-AfD will nach den Enthüllungen den Landesverband auflösen, scheitert jedoch am Schiedsgericht der Partei. Gegen Dörr, der nach wie vor im Amt ist, läuft ein Parteiausschlussverfahren.

15. März

Im Landesvorstand der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ in Brandenburg sitzt mit Alexander S. ein ehemaliges NPD-Mitglied. Wie die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ weiter berichten, arbeite S. auch für AfD-Landtagsabgeordnete. Fraktionsvize Andreas Kalbitz, bei dem S. als studentische Hilfskraft angestellt war, wusste von der Neonazi-Vergangenheit des Mitarbeiters. Die NPD steht wie viele andere rechtsextreme Parteien und Gruppierungen auf der „Unvereinbarkeitsliste“ der AfD. (Ehemalige) Mitgliedschaften in diesen Vereinigungen sind nach offizieller Parteilinie nicht mit einer AfD-Zugehörigkeit vereinbar.

9. Mai

Andreas-Dieter „Adrich“ Iloff tritt als stellvertretender Vorsitzender des AfD-Kreisverbands Diepholz in Niedersachsen in Erscheinung. Iloff ist in der rechtsextremen Szene Niedersachsens bekannt, nahm etwa 2014 an einer „Hooligans gegen Salafisten“-Kundgebung in Hannover teil. 2011 war der Hufschmied bei einem Treffen von Rechtsextremisten auf dem Anwesen des Neonazi-Führers Thorsten Heise im thüringischen Fretterode dabei. Schon vor Jahren fielen die Aktivitäten des heutigen AfD-Funktionärs dem Verfassungsschutz auf. Der Kreisverband Diepholz wählt Iloff am 26. November zum Vorsitzenden. Die AfD Niedersachsen will sich zur Personalie Iloff nicht äußern.

1. Juni

Wie ein Bericht der „Bild“ offenlegt, hatte der im März in den baden-württembergischen Landtag gewählte AfD-Abgeordnete Wolfgang Gedeon 2012 ein antisemitisches Buch veröffentlicht. In dem Machwerk, in dem unter anderem Holocaust-Leugner wie Horst Mahler, Ernst Zündel und David Irving verteidigt werden, heißt es: „Wie der Islam der äußere Feind, so waren die talmudischen Ghetto-Juden der innere Feind des christlichen Abendlandes.“ Der Antisemit trat freiwillig aus der Fraktion aus, nachdem die notwendige Zweidrittelmehrheit für seinen Ausschluss nicht zustande kam. Mitglied der AfD ist Gedeon weiterhin.

29. Juni

Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron versucht zusammen mit zwei bekannten Rechtsextremisten in eine Veranstaltung von AfD-Kritikern in München zu gelangen, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Anschließend besuchten die drei gemeinsam einen nahegelegenden Biergarten, wie Fotos belegen. Bystron bestreitet später eine Zusammenarbeit mit Neonazis und sagt, er kenne die beiden Rechtsextremisten

25. August

Der AfD-Vorsitzende im hessischen Odenwald, Karl-Ludwig Kunstein, verbreitet auf seiner Facebook-Seite antisemitische Propaganda. In einem von ihm geteilten Video einer rechtsextremen Gruppe warnt die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck vor einer „Vernichtung Europas“ und spricht vom „jüdischen Jahrhundert der Lüge“. Haverbeck behauptet in dem Video, dass die islamistischen Terroranschläge am 11. September 2001 von Juden inszeniert worden seien und jüdische Verschwörer hinter allen Kriegen unserer Zeit stünden.

Gegenüber Panorama erklärt Kunstein, der bei Facebook auch rechtsextreme Seiten mit „Gefällt mir“ markiert hat: „Das Teilen dieses Beitrages liegt für mich zu weit in der Vergangenheit, um noch nachvollziehen zu können, aus welchem, leichtsinnigen Grund ich das geteilt haben könnte. Ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von der Meinung dieser Dame.“

11. September

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen werden mehrere ehemalige Angehörige rechtsextremer Organisationen in die Räte gewählt. Im Peiner Kreistag sitzt für die AfD mit Andreas Tute ein ehemaliges Mitglied der rechtsextremen Partei „Pro Deutschland“. Im Rat der Stadt Springe bei Hannover ist Wolfram Bednarski vertreten, der dem vom Bundesinnenministerium verbotenen rechtsextremen Verein „Bauernhilfe“ angehörte.Die „Bauernhilfe“ war laut Innenministerium ein „Sammelbecken organisierter Holocaust-Leugner“ und steht auf der „Unvereinbarkeitsliste“ der AfD. In den Göttinger Kreistag zog auf der Liste der AfD Philipp Göthel ein, der zuvor der rechtsextremen Szene im thüringischen Nordhausen angehörte. In die AfD-Kreistagsfraktion wurde Göthel nach Bekanntwerden seiner Neonazi-Aktivitäten nicht aufgenommen.

16. September

Der AfD-Kreisverband Plön in Schleswig-Holstein wählt mit Sebastian Pella ein ehemaliges CDU-Mitglied in den Kreisvorstand. Allerdings hatte Pella die hessische CDU 2011 verlassen müssen, als bekannt wurde, dass er für extrem rechte Zeitschriften schrieb. AfD-Funktionär Pella arbeitet für die rechtsextreme Zeitschrift „Zuerst“ und war Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für freie Publizistik“, der laut Verfassungsschutz „größten rechtsextremen Kulturvereinigung in Deutschland“. Pella scheidet „aus familiären Gründen“ bereits im Oktober aus dem Kreisvorstand wieder aus.

Die AfD stellt Frank Legrum als Direktkandidat für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 im Wahlkreis Rendsburg auf. Auf seiner Facebook-Seite präsentiert sich AfD-Aktivist Legrum mit einem Foto, auf dem er und andere in T-Shirts posieren, auf denen die „Schwarze Sonne“ und die Worte „Söhne Odins“ aufgedruckt sind. Die „Schwarze Sonne“ zählt zu den mystischen Symbolen des Nationalsozialismus, im Besonderen Heinrich Himmlers mörderischer SS.

Weil das Zeigen des Zeichens nicht verboten ist, zählt die „Schwarze Sonne“ heute zu den wichtigsten Erkennungssymbolen der rechtsextremen Szene. Nach einer Anfrage von Panorama an den AfD-Landesvorstand verschwand das Bild von Legrums Facebook-Seite. Die AfD teilte lediglich mit, dass das Foto „dem Landesverband nicht bekannt“ sei.

18. September

Kay Nerstheimer wird als Direktkandidat der AfD in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Das ehemalige Mitglied der rechtsextremen „German Defence League“ bezeichnete syrische Flüchtlinge als „einfach widerliches Gewürm“ und Homosexuelle als „degenerierte Spezies“. Obwohl Nerstheimers Ansichten bekannt waren, stellte die Partei ihn als Kandidaten auf. Nerstheimer verzichtet nach der Wahl auf die Fraktionsmitgliedschaft, die AfD leitet nach scharfer Kritik ein Parteiausschlussverfahren ein.

5. November

Der niedersächsische AfD-Landeschef Armin Paul Hampel tritt auf einer Tagung des rechtsextremen „Arbeitskreis für deutsche Politik“ in Hollenstedt bei Hamburg als Referent auf. Gegenüber dem NDR behauptet Hampel, von dem verfassungsfeindlichen Hintergrund des „Arbeitskreises“ nichts gewusst zu haben.

15. November

Die Staatsanwaltschaft Berlin lässt die Wohnung von AfD-Politiker Wolfgang Hebold durchsuchen. Gegen den 57-Jährigen, der weiterhin das Vertrauen der AfD in Berlin-Lichtenberg genießt, wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Im Juni war Hebold bereits wegen fremdenfeindlicher Aussagen als Hochschuldozent entlassen worden.

Quelle

14.01.17 NEIN zu Pelz!

Die Tage werden kälter, der erste Schnee scheint in Sichtweite zu sein und die ersten Hände greifen zum „schicken“ Pelzmantel.
Doch ist das überhaupt nötig? Ein Tier lebendig für einen Mantel oder anderes zu häuten?
Wir sagen NEIN!
Deshalb wollen wir, das Vegan Streetteam, gemeinsam mit euch gegen die ekelhafte Ausbeutung der Tiere für Pelz auf die Straße gehen!
Wir wollen euch erklären weshalb das Pelzgeschäft so schlimm ist, wollen euch den direkten Vergleich von Kunst- und Echtpelz aufzeigen und euch Alternativen erläutern.
Gemeinsam mit EUCH wollen wir in Stralsund ein Zeichen gegen die sinnlose Ausbeutung von Tieren setzen.
Wenn ihr schon im Vorfeld eure eigenen Ideen mit einbringen wollt, oder einen weiteren Vorschlag habt: schreibt uns an 😉 wir freuen uns über jede Unterstützung 🙂

Alter Markt Stralsund 18439 12.00 uhr bis 15.00 uhr 

🎄🎄 Euch ein schönes Fest – voll Friede und Liebe! 🎄🎄🎅🌟⭐🌠✨

Ich wünsche mir den Frieden für die Welt,

der für alle Ewigkeit dann hält!

Keine Angriffe und Kriege mehr,

das Elend und das Leid der Menschen

ist sehr schwer.

Verlust von Familien, heimatlos,

was ist auf dieser Welt nur los?

Häuser werden zerstört und Menschen vertrieben,

wo ist hier nur die Gerechtigkeit geblieben?

Die einzige Rettung ist die Flucht,

verzweifelt man nach einem Ausweg sucht.

Viele Soldaten lassen im Krieg ihr Leben,

dies dürfte es auf dieser Welt nicht geben.

Viele hinterlassen Frau und Kind,

wie traurig, hilflos und machtlos sie sind!

Ich wünsche mir Frieden!

14.01.16 XXII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

Gegen rechts ist nicht genug
– für sozialistische Alternativen kämpfen!

Es ist bereits die 22. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am Samstag, dem 14. Januar 2017, in Berlin stattfinden wird. Schon bei der inhaltlichen Vorbereitung der Veranstaltung stellt sich allerdings heraus, dass sie unter enorm schwierigen politischen Verhältnissen stattfinden wird: Noch nie waren in all diesen Jahren die Rechten unterschiedlicher Prägung mit sozialer Demagogie und rassistischen Parolen so erfolgreich. Noch nie zeigten sich die Linken im Lande inhaltlich wie organisatorisch so verunsichert und schwach. Und leider trifft diese Lagebeschreibung nicht nur für Deutschland zu.

Veranstaltung

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SGB VIII-Novelle – Großer Wurf oder Papier mit Risiken und Nebenwirkungen?

„Junge Menschen haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und der Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“, heißt es im Buch VIII. des Sozialgesetzes, das sich der Kinder- und Jugendhilfe befasst. Diesem Anspruch stehen im Alltag vor Ort oft andere Erfahrungen gegenüber. Inzwischen lebt in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut. Auf der einen Seite registrieren wir einen massiven Anstieg von Aufgaben im gesamten Spektrum von der Beratung von Familien über die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Hilfen zur Erziehung bis zu neuen Aufgaben im Zusammenhang mit den zu uns kommenden Geflüchteten. Auf der anderen Seite herrschen Knappheit bei den Ressourcen und steigende Arbeitsbelastung. Seit Jahren kündigt die Bundesregierung eine Novellierung des SGB VIII an, aber wir vermissen eine öffentliche Debatte dazu, die gemeinsam mit den Verantwortlichen geführt werden muss. Diesen Prozess möchten wir gemeinsam mit Ihnen ein Stück voran bringen und laden Sie deshalb herzlich ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung unter o.g.

Motto am 10. Januar 2017, 17:30 Uhr im Stic-er-Theater in Strasund, Frankenstrasse 61.

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15.12.16 14 uhr اعتصام من اجل حلب

يا شباب اذا بتريدوا
اخدين التصريح و شغلنا كلو نظامي ما بدنا شي خارج عن شروط المناسبة ويلي هي
الاعتصام صامت و بدون هتافات و مسبات و هيك قصص
الشباب ماقصروا الحمد الله من لافتات و صور و الاعلام كمان
الرجاء من الجميع لبس اللون الاسود قدر الامكان
منتمنى انو الكل يلتزم بالشروط
و السلام عليكم

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17.12.16 Großdemo „Weihnachten OHNE PELZ“

Vielen ist nicht bewusst, dass diese Tiere nicht nur mit ihrem Leben bezahlen müssen, sondern dazu noch unerträgliche Qualen durchstehen müssen. Solche Bilder und Videos schrecken Menschen häufig ab und lassen verstörte Gesichter zurück. Dieses Verhalten zeigt, dass der Konsument diese Produkte eher aus einem Unwissen heraus kauft. Zwischen dem eigentlichen Produkt und dem Tier liegt, in den Köpfen der Menschen, eine riesige Distanz. Diese Distanz ist nicht zwangsläufig auf fehlende Empathie zurückzuführen, sondern auf schlechte Aufklärung.
Pelzkrägen an Jacken sind ein Beispiel für unseren intransparenten Markt. Denn häufig (wenn nicht sogar immer) wird gar nicht deklariert, ob Pelz an einer Jacke von einem Tier stammt oder nicht. Schlechte Haltung der Tiere und der Import aus Ländern ohne vernünftige Tierschutzbestimmungen sind daran schuld, dass Pelz manchmal sogar günstiger ist als das künstliche Gegenstück.
Der Konsument kann einerseits nicht Wissen was er trägt, wenn er es nicht hinterfragt und andererseits ist dieser nicht genug im Bilde, um zu verstehen was für Qualen hinter diesem Produkt stehen. Man spricht hier von einem kleinen, sinnlosen dekorativen etwas, das mit jahrelanger Qual in Verbindung steht.
Ob man nun vom klassischen Pelz, Angorawolle, Daunen oder auch dem Leder redet. Es ist immer des Tieres Haut bzw. Haar und steht unmittelbar mit Schmerz und/oder Tod von über 60 Mio. Lebewesen jährlich (Fuchs, Hund, Katze, Kaninchen, Kuh, Gans, etc.) in Verbindung.

Wir wollen deshalb am 17.12, von 12:00 bis 15:00, auf dem Doberaner Platz einen Pavillon aufschlagen. Wir verteilen Infomaterial, machen ein wenig Straßentheater und möchten den Menschen verschiedene Videoclips zeigen.
Aufklärung kann ganz klar dabei helfen, dass die Qualen dieser Leidprodukte, eines Tages aufhören.

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