03.09.16 Krieg heißt Flucht! Zusammenhänge und Profiteure am Beispiel Afghanistans in Schwerin

WANN: 17.30-20 uhr

WO: Lübeckerstraße 180 Schwerin

Krieg – weit weg?

In dieser Welt herrscht Krieg und das bekommen wir auch hier immer stärker zu spüren. Mit dem Krieg in der Ukraine (2014) ist Krieg nach dem NATO-Einsatz in Jugoslawien (1998) erneut in Europa angekommen. Bislang erleben wir die Folgen des Krieges, wenn wir die schrecklichen Bilder im Fernsehen sehen, wenn deutsche Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan traumatisiert oder verstümmelt werden, sterben und immer mehr Flüchtlinge in Europa Zuflucht suchen. Doch viele Millionen Menschen sind in den Kriegsgebieten unmittelbar und wesentlich härter betroffen: Krieg bedeutet für sie dauerhafte Angst um das eigene Leben und das der Familie und Freunde, er bedeutet Flucht, Verwundung und Tod für die vielen zivilen Opfer.

Krieg – das machen die anderen?

Deutschland ist nicht das einzige Land auf der Welt, das Krieg führt, aber Deutschland ist vorne mit dabei! Wenn es nach den Worten von Kriegsministerin Ursula von der Leyen und Bundespräsident Gauck geht, soll Deutschland in den nächsten Jahren immer mehr „Verantwortung“ in der Welt übernehmen.

Wie Krieg und deutsche Kriegsbeteiligung von statten geht und welche Interessen sich hinter Kriegseinsätzen verstecken, wollen wir uns am Beispiel Afghanistans angucken.

Krieg heißt Flucht! Zusammenhänge und Profiteure am Beispiel Afghanistans

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03.09.16 Demo: Fluchtursachen beseitigen – Kriege stoppen! in Schwerin

WANN: 14uhr

WO: Grunthalplatz Schwerin

Aufruf: Fluchtursachen beseitigen – Kriege stoppen!

Krieg ist Fluchtursache Nummer Eins
Im Interesse deutscher Unternehmen ermöglicht die Bundesregierung Kriege um Ressourcen, Rohstoffe, Transportwege, Einflusssphären und neue Stützpunkte. Jugoslawien, Afghanistan, Libyen, Mali, Syrien – die Bundeswehr ist ständig im Krieg! Das hinterlässt Folgen: Tod und Elend, Zerstörung der Lebensgrundlagen und der Umwelt zwingen Menschen zur Flucht. Die herrschende Politik rückt Deutschland damit selbst in den Fokus von Terroristen und fordert zugleich den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Terrorismus lässt sich nicht mit Demokratieabbau bekämpfen. Wir lehnen jede Militarisierung ab!

Wir lassen uns nicht spalten!
Immer wieder wird behauptet, das Geld sei knapp. Schuld seien die Flüchtlinge, deren Integration zu viele Kosten verursache. Die Wahrheit ist, die Bundesregierung will die Vermögen der Reichen und der Rüstungsindustrie nicht schmälern. Stattdessen bedient sie sich aus den Etats für Arbeit, Bildung und Soziales – das betrifft uns alle. In diesem Jahr beträgt der deutsche Rüstungsetat fast 35 Milliarden Euro! Deutschland hat 123 Milliardäre und eine Million Millionäre! Wir fordern: Rüstungsausgaben kürzen, Reichtum umverteilen. Geld ist genug da!

Sozialabbau stoppen!
Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Hartz-IV, Leiharbeit, Privatisierung und Schließung städtischer und sozialer Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Jugendclubs, Nahverkehrsbetriebe) – Sozialkahlschlag hat viele Gesichter. Die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Hier muss investiert werden! Bau von Sozialwohnungen und Krankenhäusern, Instandsetzung von Schulen und Kindergärten, Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, höhere Sozialausgaben, Einstellung von Lehr-, Erziehungs- und Pflegepersonal – das schafft Arbeitsplätze und Frieden! Diese Investitionen helfen Geflüchteten ebenso wie Einheimischen.

Schluss mit Ausbeutung und Krieg! Kämpfen wir gemeinsam!
# Bundeswehreinsätze stoppen! Rüstungsausgaben streichen!
# Frieden, Arbeit und Bildung für alle! Egal welcher Herkunft!
# Solidarität mit Geflüchteten! Stoppt den Abbau demokratischer Rechte!

Erstunterzeichnende: Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Mecklenburg-Vorpommern; SDAJ Waterkant; RotFuchs Regionalgruppe Schwerin | Weitere Unterschriften an info@dkp-mv.de

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Veranstaltung

Spiel und Spaß unterm Regenbogen

Hey Kids und Jugendliche. Wir wollen am Mittwoch den 31.08.16 um 14.00 Uhr mit euch zusammen unterm Regenbogen ein wenig Spaß haben und Spiele spielen. Wir werden auch einen Kuchenbasar haben und wollen auch etwas Grillen. Anmeldung bis Montag 29.08.16. Dafür nehemn wir einen kleinen Unkostenbeitrag von 1.50€. Wir freuen uns auf euch und bis dann.

BÜHNE FREI FÜR NACHWUCHSTALENTE.

BÜHNE FREI FÜR NACHWUCHSTALENTE.

Stadtteilzentrum Knieper West im Rahmen des Teichhoffestes.

Am 10.09.2016 von 14 bis 18 Uhr

Macht die Bühne frei für Nachwuchstalente.

Alle jungen Künstler die sich präsentieren möchten, sollten bis 29.08.2016 sich im Stadtteilzentrum persönlich,

Telefonisch (03831/2123251)
Oder per E-Mail ( of@sic-hst.de) anmelden

Thomas-Kantzow-Str. 6
18435 Stralsund

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DIE LINKE lädt mit Prominenz und der Linksjugend von Stralsund zur Stadtführung ein!

Am Donnerstag, 25.8.16 trifft sich die Prominenz der LINKE in der Unesco-Welterbestadt Stralsund. Der Spitzenkandidat der LINKE in Mecklenburg-Vorpommern, Helmut Holter, die Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner (Wahlkreis Vorpommern-Rügen) und der Vorsitzende der Bundespartei, Bernd Riexinger, werden sich mit der Anfang des Jahres wieder erstarkten Linksjugend „solid Stralsund“ durch einen versierten Stadtführer die schöne Hansestadt zeigen lassen. „Die Stadt mal mit ganz anderen Augen sehen, die Geschichte hören, wie man sie noch nicht kennt – darauf freuen sich selbst die jungen Leute“, weiß Christa Labouvie vom Vorstand des Stadtverbandes.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme an der für sie kostenlosen Stadtführung eingeladen – Gespräche mit Politiker und Politikerinnen aus Stadt, Land und Bund in zwangloser Atmosphäre sind inklusive. Treffpunkt ist 11 Uhr, Alter Markt in Stralsund – Dauer ca. 2 Stunden.

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Gemeinde & Nationalpark im Dialog

Die Nationalparkgemeinden Sassnitz und Hiddensee schildern für Besucher und interessierte Bürger aus kommunalpolitischer Sicht ihre Erfahrungen – wie sich die Gemeinden in einer Nationalparkregion seit der Wende entwickelt haben.

Möglichkeiten aber auch Grenzen einer Entwicklung und die Gründe dafür sollen aufgezeigt werden.

Dieter Holtz (ehemaliger Bürgermeister von Sassnitz) und Thomas Gens (Bürgermeister von Hiddensee) werden dazu anschaulich berichten.

Ziel der Veranstaltung soll sein, den Nationalparkgedanken für die Öffentlichkeit verständlich zu gestalten, vor allem für die dort lebenden Menschen & Gewerke und was letztlich dieser Status für alle – Nationalpark und Gemeinde – bedeutet oder bedeuten kann, welche Entwicklungen möglich sind und wo es naturgemäße Grenzen gibt.

Die Veranstaltung soll alle Beteiligten sensibilisieren und Verständnis wecken für die jeweils „andere Seite“ und für zukünftige Entwicklungen in einer Gemeinde mögliche Wege aufzeigen, wie Konfliktfelder minimiert werden können.

Ein Dialog mit allen Teilnehmern, mit Bürgern aus der Gemeinde und umliegenden Gemeinden, interessierten Touristen und den Referenten soll die ganze Veranstaltung abrunden.

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„Machandel“ Lesung mit Regina Scheer

21. September 2016 18:00 – 20:00 Uhr

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung
Ort: Kulturkirche St. Jacobi, Stralsund

In ihrem 2014 Romanerstling „Machandel“ spannt Regina Scheer den Bogen von den 1930er Jahren über den II. Weltkrieg, den Mauerfall bis in die Gegenwart. Erzählt wird von den Anfängen der DDR, als die von Faschismus und Stalinismus geschwächten linken Kräfte hier das bessere Deutschland schaffen wollten, von Erstarrung und Enttäuschung, von dem hoffnungsvollen Aufbruch Ende der 80er Jahre und von zerplatzten Lebensträumen.

Regina Scheer, Jg. 1950, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. 1972 bis 1976 war sie Redakteurin der Wochenzeitschrift für Studenten „Forum“, deren Redaktion wegen „konterrevolutionärer Tendenzen“ aufgelöst wurde. Danach veröffentlichte sie als sie freie AutorinReportagen, Essays und Liedtexte und war Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift „Temperamente“. Nach 1990 arbeitete sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zu deutsch-jüdischer Geschichte.

Für ihren ersten Roman, „Machandel“, bekam sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

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Wieviel Staat steckt im NSU?

Wieviel Staat steckt im NSU?

Aufklärungsarbeit einer linken Tageszeitung

Mit: Claudia Wangerin (Ressort: Innenpolitik/Junge Welt)

Akten verschwinden im Reißwolf, andere Dokumente werden unterdrückt. Kaum ein Zeuge aus der rechten Szene will bei Verhören etwas konkretes wissen. Dennoch wird im Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) eines deutlich: Einige Verfassungsschutzämter hatten sogenannte V-Leute im engsten Umfeld des Mördertrios; mindestens einer war unmittelbar während der Erschießung eines türkisch Deutschen vor Ort. Viele Spuren führen in die Zentralen der Schlapphüte.

Auftakt des Ostseetörn der Tageszeitung Jungen Welt

Eine Veranstaltung mit dem Verein „Rock gegen Rechts Stralsund e.V.“

Wann: 29. August 2016
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Ort: Stralsund, Stic-er Theater, Frankenstraße 57, 18439 Stralsund
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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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„Alternative Jugendcamp“ (AJUCA)

Mecklenburg-Vorpommern. Diesen Sommer, vom 24. – 28. August 2016, findet auf dem Kulturkosmos in Lärz bei Mirow das „Alternative Jugendcamp“ (AJUCA) statt. Für Jugendliche, die sich gegen Rassismus und Rechtspopulismus engagieren wollen, bietet das Camp vier Tage Bildungsprogramm in einer außergewöhnlichen Umgebung. Organisiert wird das Jugendcamp von einem Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Vereine und Initiativen.

http://ajuca.de

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10.09.16 Konzert&Lesung: Esther Bejarano feat. Microphone Mafia

Frau Bejarano hat mit ihrer Familie viele Jahre in Israel gelebt, bevor sie nach Deutschland kam. Ihr gelingt es sehr gut, aus eigenem Erleben heraus den Gedanken der Verständigung
zwischen den „Völkern“ zu vermitteln. Frau Bejarano hat als Jüdin, als junges Mädchen die Hölle des Konzentrationslagers
Auschwitz erlebt, überlebt, ohne zu verzweifeln, ohne den Glauben an Humanität und Frieden zu verlieren. Sie hat persönlich erlebt, wie eine völkisch-nationalistische Ideologie verbunden mit wirtschaftlichen Interessen in industriell perfekt-organisiertem Massenmord an Millionen Menschen enden kann.
Die Lesung, die Aneignung dieser sehr eigenen Biografie von Frau Esther Bejarano zeigt uns, dass es möglich ist, selbst in schwierigen Situationen nicht an den Widrigkeiten eines
gesellschaftlichen Umfeldes zu verzweifeln, Respekt vor den geschundenen Menschen in den Konzentrationslagern zu entwickeln und gleichzeitig die Abneigung gegen jegliches
gesellschaftliche System zu befördern, das – aus welchen Gründen auch immer – zu Mitteln des Völkermordes greift.

Das Konzert mit der Gruppe Microphone-Mafia macht einfach Spaß. Es ist ein lebendiges Beispiel für die Rolle von Musik, Gesang und Text, als immer wieder verbindendendes
Element zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten.

Ablauf:
17.00 Lesung
19.00 Konzert

Eintritt: Spende

Eine Veranstaltung von Rock gegen Rechts Stralsund e.V. in Kooperation mit der Linksjugend [’solid] MV, Friedrich-Ebert-Stiftung MV und dem VVN-BdA MV.

Mehr auch unter:
www.rockgegenrechts.com
www,wikipedia.org/wiki/Esther_Bejarano
www.zeit.de/2015/04/auschwitz-erinnerung-zeitzeugen-musik
www.tagesschau.de/inland/esther-bejarano-101.html
www.youtube.com/watch?v=VqgMkiq5b40

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