Damals wie heute? Asyl in MV – Aktuelle Entwicklungen

Das Thema Flucht/Asyl ist in den Medien präsenter als früher. Es gibt Bildungs- und Infomaterial überall verfügbar und doch – die Geflüchteten selbst sind weit weniger sichtbar als 2015. Die Veranstaltung ist vor allem für diejenigen gedacht, die Bildungsarbeit zum Thema Migration/Flucht/Asyl machen, und aktuelle Informationen mit dem speziellen Blick auf Mecklenburg-Vorpommern suchen.Inhaltlich gibt es Input aus den Erfahrungen und Berichten, die die Initiative PRO BLEIBERECHT im täglichen MV-weiten Kontakt mit Asylsuchenden und auf der „Infotour pro Bleiberecht“ im Sommer gesammelt hat. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der unzumutbaren Lebenssituation in den Erstaufnahmestellen, insbesondere für diejenigen, die zu langen Aufenthaltszeiten dort verdammt sind.Die Veranstaltung beantwortet die Fragen:

* Wie läuft ein Asyl-Verfahren derzeit speziell in MV ab?
* Was ergibt sich daraus für die Asylsuchenden?
* Wie geht es denen, die schon jahrelang in kleinen Orten in der Warteschleife hängen?

PRO BLEIBERECHT macht kritische Perspektiven auf die aktuellen Bedingungen für Asylsuchende in MV auf. Ausgangspunkt sind Berichte der Asylsuchenden.

Am 26. August findet in Lichtenhagen das Gedenken an das Pogrom von 1992 statt. „Damals wie heute: Pro Bleiberecht!“, dieser Gedanke macht die Parallelen der politischen Agenda und des notwendigen Widerstands im Sinne grundlegender Rechte sichtbar. Im Anschluss an den Input gibt’s die Gelegenheit ein Transpi für die Demo zu malen.

Infos: http://www.oekohaus-rostock.de/bd-asylverfahren/

Kontakt:
Ökohaus Rostock e.V. * Hermannstraße 36 * 18055 Rostock
0381 454409 * weiterbildung@oekohaus-rostock.de * www.oekohaus-rostock.de

12.09.17 Rassismus im Fairen Handel? / Eine kritische Perspektive

Bildungsdienstag
Ökohaus Hermannstr. 36, 18055 Rostock

Schokolade und Kaffee kaufen und damit die Welt retten!? Der Faire Handel hat viele gute Ansätze und schmeckt auch ganz wunderbar. Dennoch ist er nicht frei von kolonialistischen oder rassistischen Bildern und Strukturen. In diesem Workshop wird der Faire Handel aus einer kolonialismuskritischen Perspektive beleuchtet und diskutiert. Dabei werden die Produkte, Organisationsstrukturen und die Werbung des Fairen Handels unter die Lupe genommen. Der Workshop verlangt kein Vorwissen gibt Raum für einen gemeinsamen kritischen Austausch über Möglichkeiten Rassismen zu vermeiden.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Fairen Woche 2017.

Kontakt
Ökohaus Rostock e.V. * Hermannstraße 36 * 18055 Rostock
0381 454409 * weiterbildung@oekohaus-rostock.de * www.oekohaus-rostock.de

Event

Rassisten raus! 🙌 🚷

16.09.17 Kick gegen Rassismus

Fünfter „Kick gegen Rassismus“ – Samstag, 16.09.2017 ab 10 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Paul-Greifzu-Stadion

Der Ball rollt, die Saison beginnt und auch in Stralsund wird wieder gekickt! Der Ajuku e.V. und Rock gegen Rechts Stralsund e.V. laden zum fünften “Kick gegen Rassismus” ein!
Auch in diesem Jahr nehmen wieder Teams aus verschiedenen Städten teil und ihr könnt dabei sein! Kommt mit euren Freunden zum antirassistischen Fußballturnier am Samstag, den 16.09.2017 auf dem Kunstrasenplatz Paul-Greifzu-Stadion. Ab 9 Uhr könnt ihr euch umziehen und warmmachen, das Turnier startet um 10 Uhr!

Was müsst ihr dafür tun?
Meldet einfach euer Team (Teamname, Kontaktperson) unter fussball@rockgegenrechts.com an, fertig! Gespielt wird auf Kleinfeld (5 Feldspieler*innen + 1 Torhüter*in + beliebig viele Auswechsler*innen) in geschlechtergemischten Teams ohne Altersgruppen. Doch egal ob auf oder neben dem Platz: Wir sorgen für Organisation und Verpflegung (auf Spendenbasis) und ihr sorgt mit uns für die Stimmung. Lasst uns gemeinsam ein Fußballfest zelebrieren und zeigen, dass Sport keine Hautfarben kennt!

Play and support!

____
Kick against racism:

Date: 16.09.2017

Start: 10 a.m. (warmup starting 9 a.m. )

Location: Kunstrasenplatz Paul-Greifzu-Stadion (Barther Straße 58, 18437 Stralsund)

Contact (team name required): fussball@rockgegenrechts.com

Event

29.08.17 Vortrag über das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im August 1992

Tagelang wurden im August 1992 die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft und eines Wohnheims für vietnamesische Vertragsarbeiter mit Steinen und Brandsätzen angegriffen. Tausende Rostocker klatschten Beifall. Mehr als 100 Menschen in dem brennenden „Sonnenblumenhaus“ entkamen schließlich nur knapp dem Tod, nachdem die Polizei sich auf dem Höhepunkt der Gewalt zurückgezogen hatte. Vorausgegangen war den Ereignissen ein zunehmender Rassismus in Medien und Politik. Ihnen folgten ungezählte weitere rechte Gewalttaten bis hin zu den Morden von Mölln und Solingen. Zugleich wurde das Grundrecht auf Asyl weitgehend eingeschränkt.

25/26.08.17 Rock gegen Rechts Stralsund

Auch wir können euch kein Lineup für das #Forstrock verraten. Was wir euch allerdings verraten können ist, dass wir auch in diesem Jahr das Festivalfrühstück am Samstag in #Jamel anbieten.
Wer hart rockt soll auch gut essen! Im Zeitraum zwischen 10.00-12.00 Uhr machen wir für euch Frühstück. Gegen eine Spende zwischen 2,00-1000,00 Euro könnt ihr euch den Teller mit Leckereien füllen. Kaffee und andere Frühstücksgetränke gibt es auch. Folgt dem Brötchen- und Kaffeeduft! Wer uns dennoch nicht finden kann, folgt den Schildern!

Schaut euch unsere Dauerwerbesendung an. Wir garantieren, dass keine QVC Moderator*innen dabei sind!
Die ersten 100 Gäste bekommen, passend zum Video, Kekse dazu!

Immer daran denken: Ohne Verpflegung, keine Bewegung!
#stralsund #mvfueralle

Ernie und das Krümelmonster laden euch ein!

Auch wir können euch kein Lineup für das #Forstrock verraten. Was wir euch allerdings verraten können ist, dass wir auch in diesem Jahr das Festivalfrühstück am Samstag in #Jamel anbieten.Wer hart rockt soll auch gut essen! Im Zeitraum zwischen 10.00-12.00 Uhr machen wir für euch Frühstück. Gegen eine Spende zwischen 2,00-1000,00 Euro könnt ihr euch den Teller mit Leckereien füllen. Kaffee und andere Frühstücksgetränke gibt es auch. Folgt dem Brötchen- und Kaffeeduft! Wer uns dennoch nicht finden kann, folgt den Schildern!Schaut euch unsere Dauerwerbesendung an. Wir garantieren, dass keine QVC Moderator*innen dabei sind!Die ersten 100 Gäste bekommen, passend zum Video, Kekse dazu!Immer daran denken: Ohne Verpflegung, keine Bewegung!#stralsund #mvfueralle

Posted by Rock gegen Rechts Stralsund on Sonntag, 20. August 2017

Heather Heyer.
Gestern von einem weißen, faschistischen, männlichen Trump-Anhänger in den Protesten gegen den Massenaufmarsch militanter Nazis in Charlotteville, Virginia, 50 km von Washington, beim vollkommen friedlichen, unbewaffneten Überqueren einer Straße vorsätzlich mit einem 300-PS-Pkw vorsätzlich zu Tode überfahren.
Friede Ihrer Seele.
Gute Genesung den 20 weiteren Demokraten und Menschenrechtlern, die der Faschist mit seinem Angriff zum Teil lebensbedrohlich verletzt hat.
Der Gouverneur des Staates Virginia hat den Hunderten in Charlotteville teils mit Sturmgewehren schwerbewaffneten, die Hakenkreuzflagge schwingenden und den Hitlergruß zeigenden, schon seit 48 h marodierenden Nazis klar gesagt: ‚Verschwindet von hier! Ihr seid weder Patrioten noch Amerikaner!‘
Trump hingegen sprach von ‚Gewalt von mehreren Seiten‘. Kein Wort der Kritik explizit an den Faschisten, die teils sogar in SA- und SS-Uniformen auftraten.
Finde den Fehler.
HEATHER, WIR TRAUERN UM DICH:
YOU WILL NOT BE FORGOTTEN!
(Foto: fb-account Heather Heyer 11.08.2017…)

„Warum Hanf verboten wurde“

++Warum Hanf verboten wurde oder Die Geschichte einer Verschwörung++

#Hanf – Eine Pflanze für alles

Bis 1820 wurden 80% der Textilwaren aus Hanf hergestellt. Bis 1883 wurden zwischen 75 und 90% des weltweit produzierten Papiers mit Hanffaser hergestellt: Die Encyclopedia Britannica, die Gutenberg Bibel, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Papiergeld, Wertpapiere, Zeitungen, usw. wurden auf Hanfpapier gedruckt.

Bis 1937 wurden zwischen 70 und 90% aller Seile, aller Schnüre und allen Tauwerks aus Hanf hergestellt. Jahrtausendelang wurden praktisch alle guten Farben und Lacke mit Hanföl und/oder Leinöl hergestellt.

Der erste Ford-T konnte mit Hanföl fahren und wurde aus Hanfkunststoff hergestellt, der zehnmal stärker als Stahl ist! Bis in unser Jahrhundert hinein wurden Hanfsamen überall auf der Welt als Nahrungsmittel für Brei und Suppen verwendet.
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Hanföl das in den USA und der Welt am häufigsten verwendete Leuchtöl.

Das Ende des legalen Hanfanbaus

Als Mitte der dreißiger Jahre mechanische Hanfschälmaschinen und Maschinen zur Konser-
vierung der zellulosereichen Hanfzellmasse in technisch ausgereifter Form und zu erschwinglichen Preisen verfügbar wurden, drohten Unternehmen wie Hearst Paper Manufacturing Division, Kimberley Clarke, St. Regis und nahezu allen anderen großen Holz-, Papier- und Zeitungsunternehmen milliardenschwere Verluste, wenn nicht gar der Bankrott.

Zufällig hatte der Konzern DuPont im Jahre 1937 sowohl Verfahren zur Herstellung von Plastik aus Öl und Kohle als auch neue Sulfat/Sulfitverfahren zur Papierherstellung aus Holzzellmasse patentieren lassen, die, den unternehmenseigenen Archiven wie auch den Erkenntnissen von Historikern zufolge, über 80% seiner gesamten Produktion in den nächsten 50 Jahren ausmachen sollten. Wäre der Hanfanbau daher in den USA nicht verboten worden, hätte DuPont 80% seiner Geschäfte nicht gemacht.

Zahlreiche geheime Treffen wurden abgehalten. 1931 ernannte Mellon in seiner Funktion als Hoovers Finanzminister den zukünftigen Mann seiner Nichte, Harry J. Anslinger zum Leiter der gerade umorganisierten staatlichen Rauschgift- und Drogenbehörde FBNDD (Federal Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs). Anslinger saß 31 Jahre lang auf diesem Posten.
Die Industriemagnaten und ihre Kapitalgeber wussten, dass Maschinen zum Mähen, Bündeln, Schälen und zur Verarbeitung von Hanf zu Papier und Plastik Mitte der dreißiger Jahre verfügbar sein würden. Cannabis musste also verschwinden.

Hermann Oliphant (Chefberater des Finanzministeriums) begann nun seine Hanfbesteuerungs-Propaganda und das Finanzministerium brachte am 14. April 1937 seinen Entwurf für das „Marihuanasteuergesetz“ ein. Auf den wahren Zweck des Marihuanasteuergesetzes spielte Matt Rens von der Rens Hemp Company anlässlich der Senatsanhörung des Jahres 1937 an. „Eine solche Steuer würde alle Kleinbetriebe aus dem Hanfanbaugeschäft werfen, und der Anteil der Kleinbetriebe ist beträchtlich. Der wahre Zweck dieses Gesetzesentwurfs ist doch nicht der, Geld aufzubringen, oder?“

Die Hanfprohibition – oder wie Anslinger sein Gesetz bekam

Bei den Aussagen, die 1937 vor dem Kongress zugunsten des Hanfverbots gemacht wurden, handelte es sich in der Mehrzahl um reißerische und rassistische Artikel aus den Boulevardblättern Hearsts und anderer Zeitungsverleger, die den Kongressabgeordneten von Harry J. Anslinger dem Leiter des FBN (Federal Bureau of Narcotics) vorgelesen wurden.
1937 gab Anslinger vor dem Kongress folgende Erklärung ab: “Marihuana ist die gewalterzeugendste Droge in der Geschichte der Menschheit.“ Die Statistiken des FBI, die Anslinger hätte einsehen können, zeigten, dass mindestens 65 bis 75% aller Morde in den USA unter dem Einfluss von Alkohol verübt wurden. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Nachdem Harry J. Anslingers Behauptung, Marihuana mache gewalttätig, durch die Forschungsergebnisse des „New York City LaGuardia Marijuana Report“ ad absurdum geführt worden war, eröffnete Anslinger eine Hetzkampagne nach der anderen gegen Bürgermeister LaGuardia, die Medizinische Akademie von New York und deren Ärzte und Ärztinnen, die die Forschungsarbeiten für den Bericht geleistet hatten. Er erklärte, diese Ärzte würden im Gefängnis landen, sollten sie je wieder ohne seine persönliche Genehmigung Experimente mit oder Forschungsarbeiten über Marihuana durchführen!

Eine Nation von Zombie-Pazifisten

Zwischen 1948 und 1959 unterließ es Anslinger, die Presse mit Schauergeschichten über die brutalisierende Wirkung von Marihuana zu füttern, und bediente sich stattdessen der allgemeinen Kommunistenhetze. Nun erfuhr die geschockte Öffentlichkeit, dass Marihuana eine noch gefährlichere Droge sei, als er ursprünglich angenommen habe.

1948 behauptete Anslinger vor dem zutiefst antikommunistisch gesonnenen Kongress und später in der Presse, der Genuss von Marihuana mache die Menschen so friedlich und pazifistisch dass dieses Rauschgift von den Kommunisten dazu benutzt werden könne und auch würde, die Kampfmoral der amerikanischen Armee zu schwächen.
Dies war natürlich eine Kehrtwende um 180 Grad gegenüber dem ursprünglichen Vorwand, unter dem man das „gewalterzeugende“ Marihuana 1937 verboten hatte.

Einhellig stimmte der Kongress nun für die Beibehaltung des Marihuanaverbotes und begründete dies mit dem genauen Gegenteil der ursprünglich vorgebrachten Behauptungen!
Immer wieder war davon die Rede, dass die Kommunisten Marihuana an junge Amerikaner verkauften, um deren Kampbereitschaft zu untergraben und Amerika in eine Nation von Zombie-Pazifisten zu verwandeln. Russland und China machten sich natürlich bei jeder Gelegenheit über die Marihuanahysterie der Amerikaner lustig.

Bedauerlicherweise schenkte die Presse diesem vorgeblichen Zusammenhang zwischen Pot und Pazifismus während der folgenden zehn Jahre soviel Aufmerksamkeit, dass schließlich Russland, China und die kommunistischen Länder des Ostblocks (wo man Cannabis in großen Mengen anbaute) den Marihuanakonsum unter Strafe zu stellen, weil sie befürchteten, die Kampfbereitschaft ihrer Soldaten könne mit Hilfe dieses Stoffs von den Amerikanern unterwandert werden.
Das war schon merkwürdig, denn in Russland, Osteuropa und China war Cannabis über Jahrhunderte, ja Jahrtausende als Arzneimittel, Beruhigungs- und Stärkungsmittel angebaut und genutzt worden, und niemandem war auch nur der Gedanke gekommen, Marihuanagesetze zu erlassen…

Seit über 50 Jahren wachsen nun die Menschen mit Anslingers Märchen über dieses Wunderkraut auf und haben seine abenteuerlichen Thesen verinnerlicht – von der Gewaltbereitschaft, dem Pazifismus bis zum schädlichen Einfluss der Musik.

Wir werden nie erfahren, ob das aus wirtschaftlichen oder rassistischen Beweggründen oder gar aus Angst vor der neuen Musik oder wegen irgendeiner vielschichtigeren Hysterie geschah. Aber wir wissen sehr wohl, dass die Informationen, die im Auftrag der US-Regierung über den Hanf verbreitet wurden und weiter verbreitet werden, eine bewusste Irreführung waren und sind.

Beitrag gefunden auf: http://wordpress.dancingshiva.at/

Quelle: „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“, Jack Herer & Mathias Bröckers, ISBN: 978-3-03788-181-1

 

Alle Menschen sind gleich! Mensch ist Mensch. Ganz einfach.

06.09.17 Kleidertausch meets Straze

In Greifswald jagt eine Kleidertauschparty die nächste: Freut euch auf eine Open Air Party mit Greenpeace Greifswald am 6. September!

Egal, ob du was für die Umwelt tun willst, deinen Kleiderschrank ausmottest oder einen neues Outfit suchst. Es gibt immer einen Grund für eine Kleidertauschparty!
Bei guten Wetter, Kaffee und Musik wollen wir zum Klamottentausch ein laden, ob groß oder klein, jung oder alt, Öko oder Hispster, für jede*n ist was dabei. Ladet Freundinnen und Freunde ein! #TauschDichAus.
Es ist wieder so weit!
Wir veranstalten den nächsten Kleidertausch. Dieses Mal haben wir die Ehre im Straze-GArten sein zu können, wo es wieder gilt sich die atemberaubensten Klamotten zu schnappen!
Und so funktioniert`s:

1. Du wühlst dich durch deinen heimischen Kleiderschrank und sortierst die Kleidung aus, die zwar noch gut tragbar ist, die du selber aus geschmacklichen oder sonstigen Gründen aber nicht mehr trägst.
2. Du kommst am STRAZE_Aktiionsmittwoch, den 6. September 2017, ab 16 bis 19 in den Straze Garten und gibst deine Klamotten bei uns ab, die wir dann gleich sortieren.
3. Du stöberst dich nach der Abgabe durch die mitgebrachten Klamotten von anderen Leuten und nehme so viele davon wie man möchte wieder mit nach Hause.
Eigentlich ganz einfach oder? 😉

Wir hoffen, dass der Kleidertausch auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg wird und freuen uns auf zahlreiche bekannte und neue Gesichter!

Event

26.09.17 13. Internationales Friedensfest

26.08.2017 10.00 – 17.30 Uhr auf dem Seebrückenvorplatz
Für Frieden und Toleranz, gemeinsam gegen Rechts.
Mit dabei: Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und Bernd Riexinger, Vorsitzender DIE LINKE.
Weiter sind mit dabei: Botschafter verschiedener Länder, Abgeordnete
des Deutschen Bundestages und des Landtages Mecklenburg-
Vorpommerns, Bündnis 90/Die Grünen, Jusos, Die Falken, Amnesty
international, Stände aus der näheren und weiteren Umgebung, drei
überregionale Zeitungen u. v. a.
Zum 13. Internationalen Friedensfest laden wir alle
Einwohnerinnen, Einwohner und Gäste recht herzlich ein!
Dieses Fest ist für alle offen, die sich mit dem Motto des Tages solidarisieren können.
Sie erwartet ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungprogramm.

18.08.17 Was macht Dich aus? Ausstellungseröffnung

Was macht Dich aus? Eine große Frage. Ich habe mich diesem Thema aus einem ganz bestimmten Blickwinkel genähert.

Ein Gesicht, eine Stimme und Gedanken, die oft vom Alltag verdrängt werden, dazu ein Ausschnitt aus dem Lebensraum der Protagonisten. Es geht um Begrifflichkeiten, wie Heimat; Zu Hause; Ankommen; Träume; Zukunft. Wie manifestieren sich Anschauungen, Einstellungen und Gefühle in der Art, wie man lebt.

Entstanden ist eine interaktive Ausstellung, die zum Nachdenken anregt. Zur Eröffnung kann jeder in sommerlicher Atmosphäre mit mir, dem Fotograf und den Teilnehmern des Projektes ins Gespräch kommen und neue Perspektiven und Einsichten in andere Lebenswelten erleben.

Event

24.10.17 100 Jahre Oktoberrevolution

An diesem historischen Tag wollen wir der Oktoberrevolution 1917 gedenken.
Save the date!
Location, Line-up und Getränkepreise: tba
Seid gespannt!

Im Februar 1917 stürzten dort Arbeiter, Bauern und Soldaten die seit 450 Jahren despotisch herrschende Zaren-Monarchie. Sie gründeten im ganzen Land Räte (»Sowjets«), verteilten das Land der Großgrundbesitzer unter den Bauern und nahmen die Fabriken und Betriebe unter ihre demokratische Kontrolle. Auch die Armee wurde demokratisch organisiert: Die Soldaten wählten nun ihre Offiziere. Im Oktober kam unter dem Slogan »Alle Macht den Räten« eine radikale Revolutionsregierung unter Führung der Bolschewiki an die Macht. Ein enormer gesellschaftlicher Aufbruch erfasste Russland. Das Land, das kurz zuvor noch in ganz Europa als »Hort der Reaktion« galt, wurde binnen kürzester Zeit zu einer der freiesten Gesellschaften der Welt.

Aktionswoche „Barrierefrei“ in der Hansestadt Stralsund

Um auf die Situation von behinderten Menschen in der Hansestadt Stralsund aufmerksam zu machen, findet vom 4. bis 7. September in Stralsund eine Aktionswoche zum Thema „Barrierefreiheit“ mit verschiedenen Aktionen und Angeboten für interessierte Bürger statt.

Ziel ist es dabei, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen, Menschen dafür zu interessieren und zu sensibilisieren sowie Anregungen und weitere Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen im Stadtgebiet Stralsund zu erreichen.

Dafür hat das Aktionsbündnis „Barrierefrei“ ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Das Bündnis besteht hierfür aus der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS), dem reha team ostseeküste, dem Behindertenverband Stralsund, dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e. V. sowie der Hansestadt Stralsund und dem Landkreis Vorpommern-Rügen.

Was ist geplant?
Bei einer Sternfahrt von Menschen mit und ohne Behinderung werden am Montag, den 4. September z. B. die Bedingungen im Nahverkehr und beim Besuch von Einrichtungen „unter die Lupe“ genommen.
Am 5. September erleben Stralsunder Schüler Handicap-Sportarten und weitere Aktionen.
Für den 6. September ist geplant, dass zertifizierte Stadtführer behinderten Menschen die Hansestadt Stralsund näher bringen.
Dass „Musik verbindet“, soll am selben Tag nachmittags u.a. bei Trommelworkshop und Rollstuhl-Zumba im Bürgergarten gezeigt werden.
Höhepunkt soll der Abschlusstag am 7. September werden, bei dem viele Akteure und Aussteller auf dem Alten Markt das Thema „Barrierefreiheit“ in den Blick der Öffentlichkeit rücken möchten.
Gleichzeitig findet im Rathaus eine Veranstaltung statt, bei der die Ergebnisse der Sternfahrt ausgewertet werden und Prof. Dr. med. Harald Freyberger Entwicklungen in der Erwachsenenpsychiatrie vorstellt.

Alle Veranstaltungen und Aktionen sind kostenlos für Jedermann. Wer zum Beispiel bei der Sternfahrt mitmachen möchte oder sein Angebot  – passend zu Barrierefreiheit – präsentieren möchte, kann sich gerne bis zum 25. August anmelden.
Ihre Anmeldung erfolgt an die KISS in der Mönchstraße 17, Telefon: 03831 252 660 oder per E-Mail: kiss@stralsund.de.

„Lauf gegen Rassismus“

Auch in diesem Jahr haben wir wieder zwei Sportevents in Stralsund auf dem Plan! Die Kooperation des Rock gegen Rechts Stralsund und des Ajuku Stralsund lädt am 27.08.2017 zum „Lauf gegen Rassismus“ und am 16.09.2017 zum Fußballturnier „Kick gegen Rassismus“ (weitere Infos folgen) ein.

Du suchst immer eine Herausforderung? Du bist gern unterwegs und genießt es an der frischen Luft zu sein? Du möchtest zeigen, dass Stralsund eine weltoffene Stadt ist, in der wir alle gleichberechtigt miteinander leben können? Dann starte beim zweiten Lauf gegen Rassismus!

Setz dir selbst ein Ziel (du hast die Wahl eine Streckenlänge von zwei, fünf oder sieben Kilometern zu laufen), erreiche es und setze damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit! Es wird eine Startgebühr von 5 Euro erhoben. Die Startgelder werden komplett gespendet, um Kindern die von Sozialhilfe leben Sportkleidung und den Beitrag für die Mitgliedschaft in einem Sportverein zu ermöglichen.

Der Startpunkt ist 11 Uhr auf der Hansawiese an der Sundpromenade.Schnür die Laufschuhe, komm an den Start und lauf mit uns gegen Rassismus und Diskriminierung!

Lauf gegen Rassismus | Run against racism: 27.08.2017

Start: 11 Uhr | 11 a.m., Hansawiese

Distanz | Distance: 2km, 5km oder|or 7km

Startgebühr | Entry fee: 5 Euro

Stammti Stammtisch für ErzieherInnen und andere PädagogInnen

Bist du auch dabei? Am 05.09.2017 gehts weiter!

Der 4. Stammtisch für Erzieher_innen und andere Pädagog_innen findet um 18.00 Uhr in der MAYA Galerie & Café in der Hansestadt Rostock (Wismarsche Straße 21) statt.

Themenschwerpunkte sind dieses Mal:
Kreativität & Demo

Um die geplante Demonstration im September, zur Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen, so kreativ wie möglich zu gestalten, wollen wir dieses Mal künstlerisch tätig werden. Bringt gerne eure alten Papp-und Stoffreste sowie Malutensilien und was euch noch so einfällt mit.

Lasst uns aktiv werden, denn… wir sind hier, wir sind laut – weil man uns die Zukunft klaut!

Event